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AUF DIE FRESSE!
Piet Kremer

PLUS 6. Jahrestag JesusChris!

17.03.2023 / 19:00
WarmUp: 16.03.2023 / 19:00 – 21:00

JesusChris
Witteringstr. 83
45130 Essen

Mensch!

Am 17.3.2017 haben wir uns erstmals „offenbart“und seitdem ja durchaus den einen oder anderen äusserst erquicklichen Abend mit euch erleben dürfen…

Ihr Lieben! VIELEN DANK DAFÜR!!!!!!!
Für sechs Jahre treu die Stange halten. Topzack!

Und nachdem wir uns in 2022 fast ein wenig verhoben und uns dementsprechend Rekonvaleszenz verordnet haben, wollen wir den dräuenden Jahrestag nutzen, das Galeriejahr 2023 zu eröffnen. Und Piet Kremer ist dafür sehr geeignet. Piet stellte sich im späten vergangenen Jahr klangvoll-tönend bei uns vor (Der eine oder andere Kreativ-Recke älteren Datums hat ihn bestimmt noch in FB4-Erinnerung) und inspirierte uns tatsächlich mal wieder zu einer Fotoausstellung. In der Tat nach der obzessiv-erotischen Desty und Calvato-Sache erst die zweite unseres Bestehens.

Was eigentlich schade und ungewöhnlich ist – sind wir doch von Haus aus der Lichtbildnerei nicht abgeneigt – ganz im Gegenteil. Aber genau da liegt unser Problem.
Wir alle werden seit Jahren überschwemmt von fotografischen Ergüssen und beteiligen uns auch emsigst an deren ununterbrochener Produktion.
Und mittlerweile in einer technischen Qualität, für die wir damals in der Uni auf den Knien zum Herrn Dorscheidt in die Ausleihe gerutscht sind, um endlich mal eine Hasselblad zumindest zu berühren. Und in seltenen Fällen durften wir sie sogar mit nach Hause nehmen – so für eine Nacht. Gross etwas dabei rumgekommen ist da selten. Zu kurz die Liaison, zu gross der Respekt vorm Fallenlassen der unbezahlbaren Gerätschaften.

Also schlug man sich mit allerlei zusammengewürfelten Fotokram rum und machte das Beste draus. Und genau DAS war richtig und wichtig. Denn – man musste sich mit dem begnügen, was vorhanden und möglich war. Und plötzlich kommen Kreativität und Erfindungsreichtum, Neugier und Experimentierfreude quasi von allein. 12 – 36 Schüsse. Ilford oder Orwo. Nächtelang selber in der Entwicklungssuppe rumpanschen. Jedesmal mit Spannung auf das Ergebnis warten. Später dann Farblabor. Hausverbot wegen Manipulation der Enwicklungsmaschine … hach … schöne Zeiten. Und die Art zu Fotografieren war eine komplett andere. 36 Bilder statt 128GB RAM … da überlegt man sich halt genauer, wie und wann man abdrückt. Auf jeden Fall eher weniger, um das schöne Häubchen auf der Latte oder den toll dekorierten Salat abzulichten. Fotografiert wurde, um relevante Stimmungen und Momente zu konservieren. Relevanz und Komposition waren dabei spontanes Bedürfnis. Und die Zahl der möglichen Auslösungen arg begrenzt.

Heute stirbt ein Grossteil der Lichtbilder leider in quantitativer Belanglosigkeit und – in qualitativer Schönheit. Es ist ja kaum noch möglich, wirklich einen Schuss derbe zu versemmeln. Technisch ist meist alles top. Und weil alles so top ist, lassen wir dann Filter drüber laufen, um die „Unzulänglichkeiten“ der alten chemischen Fotografie zu imitieren … damit es nicht zu seelenlos ist und ein kleines Bisschen so aussieht, als wie früher bei Tante Erna im schummrig-verquarzten Wohnzimmer.

Aber ey – nix dagegen. Wir sind ja als amtierende Designer nicht ewig gestrig und früher war mitnichten alles besser. Mit guter Post Produktion kann man schon Stimmungen verstärken, den eigenen Stil verdichten … aber das funktioniert natürlich noch besser, wenn das Grundmaterial bereits eine gewisse künstlerische Qualität und emotionale Dichte aufweist. Das Latte-Häubchen tut das halt so lala. Da hilft auch kein Retrofilter.

Nun kann man darüber sicher endlos debattieren – auf jeden Fall hielt uns die Prioritäten-Verschiebung von origineller hin zu perfektionistisch-technischer Qualität bisher davon ab, vermehrt Fotografie auszustellen. Leider.

Jedoch haben wir mit Piet nun endlich wieder jemanden gefunden, dessen Fotografie uns bei den E**** gepackt hat. Es sind Bilder aus dem prallen Leben. SW, echt, authentisch. Klar – aus einer anderen Zeit, aber nichtsdestoweniger oder gerade deshalb so geeignet, um den Kontrast zur aktuellen Auffassung zu illustrieren. So ging halt Fotografie auch mal. Ein bisschen Ahnung von den physikalischen Hintergründen, ein waches Auge und vor allem – MUT!

Piet Kremer, Baujahr 58, Erstzulassung in Essen, arbeitet zunächst als ausgebildeter Kfz- und Motorradmechaniker, bevor er zwischen 1981 und 1990 das Studium des Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt Fotografie an der Universität GHS Essen (damals ja ehemals Folkwang-Schule:-)) absolviert. Zwischen 1995 und 2022 wirkt er dort auch als Lehrer für besondere Aufgaben im Bereich analoge Fotografie, betätigt sich aber auch zeitgleich gern und ausgiebig als freiberuflicher Fotograf.

Piets Bilder korrespondieren stark mit seiner ganz eigenen Präsenz. Lernt man ihn kennen und betrachtet seine Arbeiten, fügt sich schnell ein sehr homogenes Bild.
Piet ist kein Leisetreter. Ebensowenig seine Bilder. Die zeugen von Reiselust, sind Milieustudien, stehen für das beherzte und couragierte Ausloten von illustren Lebensmodellen und Subkulturen. Er geht mit seinen Protagonisten in den Clinch, unterschreitet auch gern die natürliche Distanz. Das sind Dinge, die uns heute eher weniger begegnen. Nur selten sehen wir noch echten Schweiss abseits des Selbstoptimierungs-Workouts und „riechen“ quasi unser Gegenüber in seinem natürlich aufgeladenen Umfeld. Ob der Cowboy in Australien, der veritable Rocker, der Bare-Knuckle-Boxer oder Extrem-Wrestler … Piet geht rein, ran und er nimmt uns mit – in gediegen-ANALOGEM Schwarzweiss.

Aber auch seine Street-Fotografien und Landschaftsmomente rufen in uns ureigene Erinnerungen wach – an ganz frühe Städtereisen und gefühlte eigene Road Movies, aus denen der Zahn der Zeit und Alltagsroutine längst die Farben ausgewaschen haben. Aber sie fehlen nicht, die Farben. Im Gegenteil – unsere Phantasie ergänzt hier wunderbar unsere individuellen Assoziationen und fördert so diese ganz besondere Intensität und Emotionalität, die den Motiven zu eigen ist. Die Faszination der Graustufen-Abstraktion, die wir hier als geneigte Betrachter empfinden, entsteht eher weniger durch die zeitliche Distanz oder den Bruch mit aktuellen Sehgewohnheiten – sie korreliert in direkter Weise mit der eingefrorenen Entscheidung des Fotografen, genau diesen einen Moment in und mit der ganz eigenen Stimmung aus der Zeit zu schneiden. Mit allen dazu gehörigen technischen und physikalischen Beschränkungen, denen wir heute beim Fotografieren kaum noch begegnen und derer wir uns auch nur noch selten überhaupt bewusst sind.

Die analoge Schwarz-Weiß-Fotografie kann auf eine lange Geschichte und Tradition zurück blicken, die sie zu einer zeitlosen und ansprechenden Kunstform hat reifen lassen. Viele berühmte Fotografen, darunter Ansel Adams und Henri Cartier-Bresson, haben ihr ganzes Leben lang Schwarz-Weiß-Fotografie betrieben und einige ihrer bekanntesten Werke sind in dieser Technik entstanden. Und mit Freude sehen wir, dass die analoge Lichtbildnerei wieder mehr und mehr betrieben wird. Und zwar nicht von ähnlich alten Säcken, wie wir welche sind, sondern durchaus von enthusiastischem Jungvolk. Chapeau.

Nun kann man über all das völlig und zu recht geteilter Meinung sein. Letzten Endes ein sehr subjektives und vor allem nicht über einen Kamm zu scherendes Thema … aber unstrittig ist für uns das Inflationäre und Banale im fotografischen Mainstream – und daher freuen wir uns einfach, passend zu unserem nicht mehr ganz taufrischen Status Quo die adäquate Ausstellung präsentieren zu dürfen.

Möge das Jahr turbulent beginnen. Wir freuen uns darauf, mit EUCH Piet und unseren Geburtstag zu feiern. Bis ganz bald –

P&J&C

Und wie immer:
am Vor-Donnerstag ab 19 Uhr unser WarmUp!

Bier, Wein & Punkt!

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