25.09.2020 ab 19 Uhr

ACHTUNG! ORTSWECHSEL!

Garage 13

Maxstrasse 13, Eingang zur Ausstellung aber in der Henriettenstrasse. Wir sorgen für Orientierung!

45127 Essen

VERBINDLICHE ZUSAGE WICHTIG WEGEN CORONA!

 

Soooo, ihr NeueNormalitätSucher*Innen*x*wthfsn,

die Schau must ja go on! 

Nachdem wir die letzte Eröffnung von Sascha und Gabor mit leicht gebrochenem Herzen freiwillig und vorzeitig beendet haben, sind die Wunden nun verheilt und wir sehen natürlich so überhaupt nicht ein, den Kopp in den Sand zu stecken – allein, weil wir gesehen und gespürt haben, wie allzu gern ihr mal wieder ins Leben schnuppern wolltet. Danke also nochmals an dieser Stelle für eurer – leider zu zahlreiches  – Erscheinen und die grandiose Stimmung. Und ebenso nochmals Sorry für den selbstgewählten Coitus interruptus, aber weder wir noch die Künstler hatten grad 25k Geld in der Tasche, um potentielle Tickets zu bezahlen  Watt sollz – es wird auch wieder besser.

Insofern haben wir die Köpfe zusammen gesteckt und kurzerhand beschlossen, was wir schon lange vor hatten und nun anscheinend die Zeit dafür reif ist. Und irgendwie fördert Corona ja auch die Motivation zu Neustart und Veränderung.

Wir präsentieren euch also unsere nächste Künstlerin Ursula Meyer nicht in den gewohnten Räumen, sondern ganz gepflegt bei unserem guten Peter Schneider in der Garage 13. Einlass ab 19 Uhr.

Die Garage selbst liegt an der Maxstrasse 13.

ACHTUNG! Eingang zur Ausstellung wird aber an der Henriettenstrasse um die Ecke sein. 

Wir sorgen für einen eindeutigen Hinweis vor Ort.

Maps: https://goo.gl/maps/vQ4k4bU9UWWg2vHaA

Wir tun das, weil besondere Zeiten halt besondere Lösungen erfordern, wir mit euch und der Künstlerin eine entspannte Eröffnung geniessen möchten und auch aus Respekt vor den Menschen, die momentan einfach besorgt sind,respektive schlicht Angst haben. (Für die Pragmatiker: Wir sind unabhängig vom Wetter.)

Wir sind aber nichtsdestotrotz davon überzeugt, dass es aktuell besonders besonders besonders WICHTIG ist, die Fahnen von Kunst und Kultur hochzuhalten und euch einen Moment der Zerstreuung zu bieten. Da stehen wir zu und das wird auch so bleiben.

Wir möchten aber auch ganz deutlich darauf hinweisen, dass wir NICHT versuchen, geltendem Recht zu entgehen und im Untergrund eine geile geheime hemmungslose Superspreader-Corona-Sause zu feiern! Es wird eine Kunstausstellung!

Wir möchten einen geschützten Raum aus Rücksicht vor dem Umfeld und vor allem auch, um eine gewisse Kontrolle über das Geschehen zu haben. Das war nämlich am Freitag vor zwei Wochen das Problem. Am Ende waren wir eigentlich nur noch dabei, euch zu massregeln, was das Freihalten des Gehwegs, etc anging … das macht euch keine Freude und wir sind auch nicht gern die nervigen Herbergsväter 

Aus diesem Grunde ist es dieses Mal sehr wichtig, dass ihr VERBINDLICH zusagt – sei es über FB oder Mail oder Expresseule – egal. Die gewohnte Komm-ich-heut-nicht-komm-ich-morgen-Gesinnung hilft uns gerade nicht weiter.

Wir werden die zu diesem Zeitpunkt geltenden Regeln einhalten und wenn die Anzahl der erlaubten Gäste erreicht ist, müsst ihr im besten Falle auf Einlass warten.

Ansonsten wird alles laufen, wie ihr es kennt. Die Garage ist ein toller, inspirierender Ort, der schon zahlreiche Ausstellungen gesehen hat und wir sind auch sehr gespannt, ja geradezu aufgeregt, ob wir auch auf ungewohntem Terrain funktionieren oder uns im Laufe des Abend in unsere Moleküle auflösen. Ihr seht, auch für uns wird es ein Experiment und eine komplett neue Erfahrung. Irgendwie auch cool, aber auch ein bisschen kribbelig. Bitte unterstützt uns bei unserer kleinen Neuerfindung 

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Sooo – genug geschwafelt – jetzt aber zu Ursula!

Ursula Meyer wurde 1987 in San Juan/ Argentinien geboren. 

Sie lebt und arbeitet nun seit über 10 Jahren als freischaffende und interdisziplinäre Künstlerin im Ruhrgebiet. 2013 absolvierte sie ihr Studium als Diplom Designerin an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

Aufgewachsen ist Ursula auf verschiedenen Kontinenten dieser Welt. Einflüsse aus Südamerika, Afrika, Asien und Europa prägen ihre Arbeit. Ihre Kunst zeigt eine Formsprache, die einer Collage aus diversitären und gegensätzlichen Kulturen ähnelt.

Die Werke entstehen zu unterschiedlichsten Anlässen und vereinen verschiedenste Techniken und Materialien, wobei Handschrift und Duktus grossen Wiedererkennungswert und hohe Prägnanz inne haben.

Von Bühnenbildern, Muralism bis hin zu Leinwänden, Installationen, Scherenschnitten und Illustrationen. Raum, Träger, Technik und Material ihrer Arbeiten werden nicht eingegrenzt. Ursula experimentiert mit unterschiedlichsten Formaten und verwirklicht ihre Ästhetik medienübergreifend.

Letzten Endes assoziieren ihre Arbeiten ein Nomadenleben, in dem sie seit ihrer Kindheit stets Bilder schafft, sich kreativ auslebt – immer getrieben von der ruhelosen Suche nach eigener Ordnung in einem globalen Chaos.

Wir haben Ursula während der kurzen Kennenlernphase als wunderbar geerdeten und straighten Menschen erleben dürfen und freuen uns sehr auf diese besondere Eröffnung, natürlich wegen Ursula, wegen euch – aber auch, weil es eine ungewohnte Erfahrung für uns wird und auch ein erster kleiner Schritt zu unbekannten Ufern. Kommt reichlich – auch wenn es für den einen oder anderen bedeutet, die Flipflops gegen etwas festeres Schuhwerk einzutauschen. Bewegung tut ja auch gut … und zur Not gibt es ja auch Taxen, E-Roller, Uber, etc … ist aber wirklich auch nicht aus der Welt.

Wir sind wirklich gespannt!

Bis zum 25.9. – 19 Uhr!

Ursula, Peter, Jesus & Chris