Halllooo, ihr notorischen Risikogebietswiederkehrer*Innen*ix*wtfa,

uuuund weiter gehts. Nach dem herzerfrischend normalen Abend zu „Ego sum, qui sum“ begrüssen wir nun zwei umtriebige Geister aus der Nachbarschaft. Sascha Gabriel und Gabor Doleviczenyi.

Nachdem die beiden sich hitze- und sonstwiebedingt etwas haben bitten lassen, was valide Informationen zu ihrem Vorhaben angeht, können wir nun endlich raus mit der Sprache. Vorab – einen abendfüllenden Erguss ersparen wir uns und euch, liest ja bei dem Wetter eh niemand. Da wir ja auch des Öfteren schon dafür kritisiert wurden, immer viel zu viel Sermon abzusondern, belassen wir es also bei ein paar Basis-Fakts und freuen uns einfach mal wieder auf einen zweifellos grandiosen Abend.
Sollten wir bis dahin wieder Ausgangssperre oder Ähnliches haben, konzipieren wir das Ganze als Daumenkino zum Download und Selberbasteln.

In diese Sinne … die Essentials:

Beide Künstler entstammen der Graffiti Szene – zu Zeiten, als man sich über den Begriff „Street Art“ noch keine Gedanken gemacht hat – und werden dem geneigten Interessenten sicher keine Unbekannten sein. Dementsprechende Einflüsse finden sich daher naturgemäss auch bei den gezeigten Arbeiten, wobei ihr unter dem Ausstellungstitel „That’s up“ aber eine ordentliche künstlerischen Diversität erwarten dürft. Der Titel versteht sich übrigens als Erwiderung auf die Frage „What’s up“ – und wir spekulieren natürlich auf entsprechend erhellende visuelle Antworten. Die Herren dürfen da auch gern gelöchert werden. :-)
Um weitere Details hüllt sich nach wie vor der Nebel des Diffusen, aber da wir unseren Künstlern ja gern freie Hand lassen, bleiben auch wir noch bis zum Tag der endgültigen Hängung gespannt.

Nachfolgend noch ein wenig (ungefiltertes) Futter:

Vita Gabor Doleviczenyi

2007 Fachhochschule Düsseldorf Abschluss Diplom Designer

seit 2008 Leitung Kreativ Agentur Zinnober, Schwerpunkt Kunst im Öffentlichen Raum mit Projekten wie:

• 2009 skulpturales Wegleitsystem „Follow the white rabbit“, für die „Extraschicht“ auf dem Weltkulturerbe „Zeche Zollverein“.
• 2010 mit 1000qm, Essens größtes Wandbild zum Thema „Kulturhaupt2010″ an der Herkulessstrasse
• 2012 Teilnahme an der “Waende Suedost“, Muralart Projekt
• 2012 „One Month of Urban Avantgarde“, Muralart Projekt Bangalore /Indien
• 2016 Projekt „Onkel Alfred“, Muralart auf Umspannwerk, 800qm
• 2017 Weltbaustelle, Muralart NRW

2009-2014 Zusammenarbeit als Bühnenbildner mit dem Choreographen Samir Akika und dem Künstlerkollektiv „Unusual Symptoms“ mit unter Anderem folgenden Projekten:

• 2009, Lamdesbühne Neus, „Crayfish“
• 2014, Stadttheater Bremen, „Bellville“
• 2007-2020 div Ausstellungen im Ruhrgebiet und im angrenzenden Ausland, wie „Shopstop Refreshed“, Maastricht 2008,
oder „Trash-ismus“ im Museum Glaskasten, Marl, 2009

Reflexionen zur Ausstellung:

„Arbeit beginnt im Kopf. Alltägliche Erlebnisse, inspirierende Gespräche und mein direktes Umfeld, bestehend aus Familie, Freunden und wegbegleitenden Künstlern, ergeben schwer erklärbare Kombinationen, die mich bewegen, sie in die Tat umzusetzen. Immer in Abenteuerlust, sehe ich die Stadt als Spielgrund für immer neue Möglichkeiten.

Wenn Ideen umgesetzt werden, weiß ich meist schon, wo ich hin will. Die Mittel, die dabei zum Einsatz kommen, können dabei sehr verschieden sein. Für mich sollen meine Arbeiten Gefühle transportieren. Sie sind Ausdruck meiner Lebenseinstellung, nehmen die Abenteuer der Stadt mit in den Ausstellungsraum.

Als ein Proband der Ausstellung „That’s up“ zeige ich illustrative Arbeiten, die sich in den letzten Jahren in meinem Sketchbook angesammelt haben. Der positive dicke weiße Mensch ist dabei oft der Ausgangspunkt. Mein Standpunkt.
Ich versuche eine klare und stimmige Ästhetik zu verfolgen. Oftmals ist dabei die einfache Lösung Favorit.“

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Sascha mags lieber kurz und prägnant :-)

Sascha Gabriel

• Graffiti-writer seit 1987
• Minimal Stylewriting
• Im öffentlichen Raum

• Letzte Ausstellung 2019

• Ausstellung: „Thats Up“ – Illustrationen mit Sprühlack

Liebe Grüße,
Sash

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Wir denken, dem ist nichts mehr hinzuzufügen und fiebern jetzt schon einem angemessenen Event mit euch entgegen.
Also … Poppes hoch! Wir sehen uns am 28.8. ab 19 Uhr. Wetter wird gut, wir schwörn!

Kommt alle und in bester Stimmung,

Sascha, Gabor, Jesus & Chris